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Bergwandern über die Greina Hochebene ist immer ein Highlight! Denn jeder Tag „fühlt“ sich hier anders an. Lichtspiele, Wolkenfetzen sowie verschiedenen Grün- und Grautöne verleihen der Greina eine eigenartige Mystik. Im Jahr 1996 wurde die Greina als Schutzzone ins Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung aufgenommen. Dies nachdem die Hochebene in den 80iger Jahren beinahe einem Stausee-Projekt zum Opfer gefallen wäre, was durch massive Proteste verhindert wurde. Die Greina gehört heute zu den wenigen noch naturbelassenen zusammenhängenden Landschaften der Schweiz. Dies verdankt sie nicht zuletzt seiner Abgeschiedenheit. Lass dich verzaubern von der Poesie der alpinen Tundra, wo Wildbäche ungestört fliessen und dabei Torfmoore und Weiher bilden. Aber auch die Wanderung entlang des Ritomsees, durch das geologisch interessante Pioratal und der aussichtsreiche Passübergang in Richtung Lukmanier sind äusserst reizvoll.
3 Days
6-12 Personen
Deutsch, Englisch
Die Standseilbahn Ritom bringt uns nach Piora (1794 m), dem Ausgangspunkt der heutigen Wanderetappe. Zum Einlaufen folgen wir der Kraftwerkstrasse, welche uns mit einer leichten Steigung auf die Staumauer des Ritomsees führt. Von hier aus wandern wir durch lichten Lärchenwald entlang des Südufers des Lago Ritom. Der Weg führt weiter ins Val Piora mit seiner reichhaltigen Flora. Direkt unter uns befindet sich die Piora-Mulde, die beim Bau des Gotthard-Basistunnels für Aufsehen sorgte. So war das Bauvorhaben aufgrund des hier vorkommenden losen Dolomitgesteins zeitweise ernsthaft gefährdet. Wir steigen auf zum Passo delle Columbe (2380 m), dem höchsten Punkt der heutigen Wanderung, von wo aus wir eine fantastische Rundsicht haben. Durch eine landschaftlich herrliche Hochebene steigen wir ab zur Alpe Casaccia an der Lukmanier-Passstrasse. Ab hier fahren wir mit dem Bus nach Olivone. Abendessen und Übernachtung in der Pensione Centrale in Olivone. (Dauer: ca. 5 h | Länge 15 km | Aufstieg 795 m | Abstieg 780 m)
Heute haben wir gemütlich Zeit zum Frühstücken, einen Lunch einzukaufen und allenfalls eine Runde durchs Dorf zu drehen. Um 09.48 Uhr fährt der Bus alpin, der uns 1000 Höhenmeter abnimmt und bis nach Pian Geirett auf 2000 m ü. M. bringt. Von hier steigen wir auf zum Greinapass, der die Grenze zwischen den Kantonen Tessin und Graubünden bildet und zugleich eine Wasserscheide ist. Wir machen einen Abstecher zum Gesteinsbogen „Arco“ und folgen anschliessend dem jungen Fluss Rein da Sumvitg, dessen Flussbett aus Rauhwacke und Dolomit besteht. Über Crap la Crusch und die Alp Motterascio gelangen wir zu einem kleinen Bergsee, der zum Baden einlädt. Ab hier ist es nur noch ein Katzensprung bis zur Motterascio-Hütte, wo wir einen gemütlichen Hüttenabend und die Nacht verbringen. (Dauer: ca. 3,5 h | Länge 10 km | Aufstieg 620 m | Abstieg 450 m )
Gestärkt vom Frühstück kehren wir im Morgenlicht auf anderem Weg zurück zum Aussichtspunkt Crap La Crusch. Nochmals lassen wir die Stimmung und den freien Blick in alle Richtungen der Greina auf uns wirken. Nicht selten wir die Ruhe durch einen schrillen Murmeltier-Pfiff unterbrochen. Wir folgen der Plaun la Greina in Richtung Nordost und steigen dann auf zum Pass Diesrut. Hier lohnt es sich immer mal wieder kurze Verschnaufpausen einzulegen und einen Blick zurück über die Hochebene und auf den mächtigen Piz Greina zu werfen. Der Pass Diesrut ist ein uralter Säumerweg und war über viele Jahrhunderte die einzige Verbindungsroute in den Süden. Von hier steigen wir nach Puzzatsch ab, wo wir wieder in die Zivilisation eintauchen und mit dem Bus alpin bis nach Vrin fahren und die Heimreise antreten. (Dauer: ca. 4 h | Länge 12 km | Aufstieg 450 m | Abstieg 950 m)
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Bildnachweis: capannamotterascio.casticino.ch, ticino.ch, ritom.ch, Christian G., René B.